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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Ergebnisse der ElternbefragungIm Frühling 2007 wurden über diese Seite Eltern befragt, welche Erfahrungen sie mit Mobbing in der Schule gemacht haben. Wegen der geringen Anzahl der eingegangenen Fragebögen geben die hier präsentierten Ergebnisse lediglich Eindrücke wieder und können nicht verallgemeinert werden. Eltern kommen in Bezug auf die Häufigkeit von Mobbing zu etwa niedrigeren Zahlen als die Schülerinnen und Schüler. Bei den Kindern gaben 54,3 Prozent an, innerhalb der vergangenen zwei Monate mindestens einmal direkt gemobbt worden zu sein. Bei allen Formen des direkten Mobbings (belästigen, erpressen, einschüchtern, üble Nachrede, körperliche Auseinandersetzungen, Sachbeschädigungen usw) liegen die Fallzahlen bei den Eltern leicht unter denen der Kinder. Dies könnte daran liegen, dass Kinder sich bei Mobbing nicht an ihre Eltern wenden oder dass Eltern nur von den wirklich wichtigen Fällen erfahren. Mobbing hat stark zugenommen in den vergangenen Jahren, sowohl das direkte Mobbing als auch Cybermobbing. Dieser Meinung sind zwei Drittel der Befragten. Das eigene Sicherheitsempfinden hat sich im selben Zeitraum nicht verschlechtert. Bei Mobbing suchen Eltern Hilfe bei anderen Eltern. Eine große Zahl fühlt sich dort ernst genommen, eine fast ebenso große Gruppe hat schlechte Erfahrungen gemacht. Hilfreich sind andere Eltern in den wenigsten Fällen. Sie wissen auch keine Lösungen. Lehrer werden selten angesprochen. Direktes Mobbing ist schlimmer als Cybermobbing. Dieser Meinung sind zwei Drittel der Befragten. Dies lässt den Schluss zu, dass viele Eltern das Ausmaß von Cybermobbing unterschätzen und sich die Folgen schwerer vorstellen können als beim direkten Mobbing. Eltern fühlen sich mit Mobbingfällen allein gelassen. Sie sind nicht auf Mobbing vorbereitet und werden von den Schulen nicht in die Diskussion um Maßnahmen gegen Gewalt einbezogen. Insgesamt haben 307 Elternteile den Fragenbogen ausgefüllt, darunter nur sehr wenige Väter. Die meisten hatten zwei Kinder. Zur technischen Ausstattung wurde zwischen dem ersten, zweiten, dritten Kind der Familie unterschieden. Für die ältesten Kinder ergaben sich folgende Ergebnisse: 61 Prozent haben ein Handy, 54,9 Prozent einen eigenen Computer und 32,1 Prozent einen eigenen Internetzugang. Die Zeit, die die Kinder online verbringen, liegt täglich bei zwei Stunden. Diese Befragung wurde wissenschaftlich verantwortet und durchgeführt vom ![]() © by zepf, Zentrum für empirische pädagogische Forschung der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau; Bürgerstr. 23, 76829 Landau; |
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